Markus' Blog – chaotisch.net Rotating Header Image

[Allgemein] – Downtime und ihre Gründe

So, die “Maintainance” ist vorbei. Wie schon bei meinem letzten Post angedeutet, war es ein defekter RAM-Riegel.

Das etwas nicht passt, ist mir aufgefallen, als ich unter einer Debian-VM beim versuch ein “aptitute safe-upgrade” zu machen, ein “Speicherfehler” bekommen habe. Ich war nur etwas verwirrt, da 2 weiter Linux-VMs hier keinerlei Probleme hatten und bin anfänglich von eine Fehler im Debian ausgegangen. Nach ein bisschen googeln ist es mir aber dann doch langsam klar geworden, dass es wohl ein Problem mit dem RAM sein könnte.

Mein erster Versuch war in einer VM ein memtest 86+ laufen zu lassen. Dieser hatte mir auch gleich viele, viele Fehler angezeigt. Da ich aber nicht sicher wusste ob das nicht darauf zurück zu führen ist, dass es eine VM ist, wollte ich das “am Gerät” nachprüfen. Genau as habe ich dann heute gemacht und leider musste ich dabei feststellen, das einer der RAM-Riegel des 2er Packs, so richtig kaputt ist. Auch das umstecken in andere Bänke hat nichts geholfen. Der Riegel ist zu 100% defekt!

Tja, da ich keine lange Downtime wollte bin ich also direkt aus dem RZ zum nächsten Computerladen marschiert und habe mir dort (nachdem ich die haben testen lassen :) ) zwei neue Riegel besorgt. Diesmal von Corsair, die kaputten sind von Mushkin gewesen.

Nachdem ich die neuen Riegel verbaut hatte, habe ich noch mal eine memtest laufen lassen und diesmal war alles gut. Und auch der VM-memtest funktioniert einfrei und ohne Fehler :-)

Gefühlt würde ich nun auch behaupten, dass mit den neuen Riegeln alles etwas flüssiger funktioniert. Aber das mag Einbildung sein.

Jedenfalls werd ich die alten Riegel jetzt erst mal zurück an den Versenden schicken und hoffe das ich mein Geld wieder sehe. Scheinbar habe ich wohl mit meinem Projekt XEN-Server nicht wirklich Glück. Erst das defekte Mainboard, jetzt der Speicher. Ich hoffe nur, dass es jetzt vorbei ist.

[Allgemein] – Update Maintainance

Das Übel ist gefunden, es ist einer der RAM-Riegel. Ich werde die Riegel heute tauschen und hoffe das es dann erledigt ist.

Update folgt…

[Allgemein] – chaotisch.net Maintainance

chaotisch.net  und die anderen auf diesem Server gehosteten Domains werden am 29.06.2010 voraussichtlich zwischen  13 und 17 Uhr nicht erreichbar sein.

Hintergrund ist, dass ich evtl. ein defektes RAM-Modul in meinem Server verbaut habe und das überprüfen muss.

Weiter Infos gibts dann morgen nach dem Check.

[Hardware] – iPhone 4 iBooks Helligkeitsegler “überschreibt” Systemregler

Gerade ist mir ein seltsames Phänomen aufgefallen. Da ich auch abends gerne noch mit meinem iPhone rumspiele, stelle ich meinen Helligkeitsregler meistens auf die niedrigste Stufe.
Öffne ich nun iBooks und dort eine PDF (Buch habe ich noch nicht getestet), und regle hier die Displaybeleuchtung höher verlasse dann die App, dann wird die in iBooks eingestellte Helligkeit beibehalten.
In den Systemeinstellungen ist der Regler aber weiterhin auf dem untersten Punkt. Sobald ich diesen berühre, springt die Helligkeit wieder um.
Wenn ich dann wieder iBooks öffne, dann ist der Regler dort entsprechen meiner Einstellung unter System, wieder verrutscht. Passt also.

Hier ist dann auch das zweite Phänomen. In iBooks kann ich die kleinste Helligkeit unter die Systemeinstellungen regeln.

Seltsam, ich frage mich ob das so gewollt ist. Was meint Ihr?

[Hardware] – iPhone 4 meine ersten Stunden

So, seit gestern bin ich “stolzer” Besitzer eines iPhone 4. 

Eigentlich hatte ich gedacht, dass die Telekom nach dem Ansturm am 15.06. ihre Infrastruktur etwas aufbessert, aber dem war leider nicht so.
Der T-Shop konnte per I-Net kein Telefon aktivieren und die Hotline der Telekom war heillos überlastet. Nach fast 45min hatte ich dann aber endlich mein iPhone.
 
Erster Eindruck: WOW
Ich hatte/habe ein 3G und der Unterschied ist wie der von einem Fiesta zum Porsche.
  1. Geschwindigkeit:
    Ich kann keinen x-Wert angeben, aber das “arbeiten” am Telefon macht nun richtig Spaß. Die Reaktion auf die Eingabe erfolgt sofort und auch die meisten Programme sind einen Tick schneller.

  2. Handhabung:
    iPhone halt, gleiche Bedienung. Schön ist das ich nun auch Voicekommandos verwenden kann und nun auch die Spielereien wie Kompass habe.
  3. Haptisches Gefühl oder wie liegt´s in der Hand:
    Hier ist es etwas anders als beim 3G, der Runde Rücken des 3G hat sich ein bisschen mehr in die Hand eingefügt. Aber das ist nichts was man negativ sehen kann. Der Metallrahmen ist auch nicht unangenehm und die Tasten fühlen sich stabiler an als beim 3G. Obwohl ich hier nie eine defekt oder ähnliches hatte.
  4. Features:
    DAS FEATURE ist meiner Meinung nach das Display. Es ist unglaublich wie scharf es ist. Ich bin jedes mal davon begeistert wenn ich drauf schaue. Damit machen Fotos und Videos richtig Spaß. Sowohl beim Aufnehmen als beim Anschauen. Die 2 Kameras sind auch beide sehr gut und liefern sehr gute Bilder/Videos. FaceTime konnte ich aus Ermangelung eines gegenüber noch nicht testen, aber das kommt noch.
    iOS4 hatte ich auf meinem 3G noch nicht installiert, da ich dieses gejailbreakt hatte. Ein paar der “Features” des Jailbreaks vermisse ich auf dem iPhone 4 schon aber es hält sich in grenzen, gerade das “Multitasking” ist in meinem Augen sehr nützlich. Obwohl ich es besser finden würde, wenn ich selbst entscheiden könnte welches Programm ins Multitasking genommen werden soll. Aktuell werden alle Programme ins Multitasking genommen, auch wenn ich diese gerne komplett geschlossen hätte.
    Programmgruppen sind auch sehr nützlich um bei zu vielen Screens aufzuräumen, da ich aber versuche nur das auf dem Handy zu haben was ich brauche, habe ich bis jetzt eigentlich nur eine Gruppe mit Spielen.
    Unified Inbox: Schön, aber ich brauche es nicht unbedingt. 
Aber ich habe auch schon etwas negatives Entdecken müssen. Die Meldungen über einen gelben Fleck in der rechten unteren Ecke konnte ich nicht bestätigen. Aber was auffällig ist, dass bei 3G der Balken immer weniger wird wenn ich das iPhone in der linken Hand halte. Dieser Fehler wurde schon vor mehreren Usern berichtet. Da ich aber meistens sowieso nur EDGE aktiv habe und es da scheinbar nichts ausmacht, stört mich das nicht so stark. Mal schauen ob es dazu noch mal was offizielles von Apple gibt. Aktuell heißt es ja nur: “Na dann haltet es nicht so”
Fazit: 
Ich bin super Zufrieden mit dem neuen iPhone, es ist schnell, lässt sich, wie immer, leicht bedienen und in meinen Augen eins der besten Handys die es auf dem Markt gibt. Jedenfalls deckt es meinen Bedarf an ein Handy sehr gut an. Das es das nicht bei allen tut verstehe ich, aber diese haben ja auch alternativen.

[Hardware] – iPhone 4 ist da (fast)

Hab gerade einen Anruf bekommen, dass mein iPhone 4 morgen zum Abholen bereit liegt.

JUHU! Freu mich drauf!

[Hardware] – Neuer Server Part 4 / Fazit

Ich bin inzwischen fertig mit meinem Umzug, der Server konnte von einem Xen zum anderen Xen übertragen werden. Leider hatte ich aber danach so meine Schwierigkeiten.

Aber der Reihe nach.

Kurze Erklärung zu meinem Aufbau:

Xen-Center (Hat interne IP)
Firewall-VM: LAN (interne IP)  // WAN (externe IP macht NAT nach intern)

Die Firewall ist also eine virutelle Maschine auf dem XEN. (Auf die Idee hat mich ein Kollege gebracht.)

Nun was alles los war:

Am 12ten wurde mein neuer Hardwareserver also im Rechenzentrum verbaut und verkabelt. Die Firewall und das Xen waren vorbereitet und konfiguriert. Los gings, als erstes habe ich meinen virtuellen Server heruntergefahren und einen Export auf dem Xen-Center angeschmissen. Zwischenzeitlich die Hardware gestartet. Und? Nichts! Meine IP war nicht zu erreichen.

Switchkonfig überprüft –> Passt alles und die Ports des Servers waren oben. Also noch mal ins RZ und den Laptop anschließen und über das Xen-Center verbunden. Hmm, die Firewall-VM lief, die IP-Adressen des beiden Interfaces stimmten auch. Kann doch nicht war sein. Also dem Xen-Server selbst mal die exterbe IP geben und sofort war diese erreichbar. Seltsam! Da ich mich mit der FW nicht so gut auskannte, erst mal die Regeln und das NAT kontrolliert. Nichts auffälliges gefunden. Verbindungen über die internen IPs gingen einwandfrei. Nur nach extern ging nichts.

Hmm, dann hatte ich die Vermutung, das die Netzwerkkarten meines Server evtl. vertauscht sein könnten, da die Bezeichnungen mich etwas verwirrten. Aber auch hier Fehlanzeige, alles war so wie ich es beim Konfigurieren angenommen hatte. Ich war mir sicher, dass es an der Firewall liegen musste, also alle Regeln rausgeschmissen und einfach alles in alle Richtungen erlaubt, also die Firewall komplett außer Kraft gesetzt. Aber auch das war nicht die Lösung. Zum Verzweifeln!!

Zum Glück war der Kollege auch da, von dem ich auf die Idee mit der Firewall-VM gebracht wurde. Also hin zu ihm und ihm gebeten mir noch mal seine Config zu zeigen. Kurz gesprochen und dann ist es mir aufgefallen. Ich hatte beim eintragen der externen IP ein falsches Subnet angeben (/32). Das ich so nicht zu meinem Gateway komme hätte mir klar sein müssen. Obwohl ich mir meine Config x-mal angeschaut hatte, ist mir dieser Fehler erst am Monitor meines Kollegen aufgefallen. Und was soll ich sagen, kaum hatte ich das richtige Subnet eingetragen, schon war meine Firewall von extern erreichbar. Schade das dafür einiges an Zeit drauf gegangen ist.

Nun kam das nächste “Problem”.

Der Export meiner Server-VM war inzwischen fertig. Knapp 20GB. Diese müssen nun aber auf meine Server drauf. Der versuch, das über das Xen-Center einzuspielen habe ich nach 3 Stunden aufgegeben. Soweit ich das nachlesen konnte, verschlüsselt der Xen-Center die Daten die er überträgt und ist daher so tierisch langsam.

Meine Lösung war dann ein NFS-Server auf meinem Laptop.
Ich habe meine Laptop also direkt an den Server angeschlossen, auf meinem Laptop einen NFS-Server laufen lassen und dann vom Xen aus gemounted. Da beide Schnittstellen Gigabit waren, war die Leistung also erfreulich schnell :-)

Dann per “xe vm-import” die VM importiert, was so ca. 30 min gedauert hat.

Nach dem Import konnte ich die VM ohne Probleme starten, jetzt hatte ich nur noch die IP-Adresse, den hosts-Eintrag und ein paar Programm-Configs anzupassen. Und nach dem Neustart sah alles gut aus.

Noch den Blog Eintrag geschrieben und ab ins Bett.

Am nächsten Tag wollte ich dann noch ein bisschen aufräumen und hab erst mal die Xen-Tools installiert und dann per apt-get ein bisschen aufgeräumt. Dabei ist mir zwar aufgefallen, dass ein alter Xen-Kernel gelöscht wurde, aber ich dachte mir ja, es ist ja ein neuer installiert worden. Was auch stimmte, aber leider nur teilweise.

Ein weiterer Neustart und mein Server wollte mit einem “pygrub”-Fehler nicht mehr starten. AAAHH!

Zum Glück hatte ich einen Snapshot vor dem aufräumen mit apt-get gemacht und dieser ließ sich starten. Ich konnte nach ein bisschen ausprobieren rausfinden, dass ich kein apt-get autoclean machen durft, da sonst mein Server nicht mehr booted. Was ich dann erkennen konnte war, dass das Module-Verzeichniss des Kernels der geladen werden sollte nicht (mehr) existierte. Als einen sehr dirty-Hack habe ich dann per Link auf ein anderes Modulverzeichnis verwiesen und damit ging das auch wieder. Das dies aber keine finale Lösung sein sollte, ist ja wohl klar. Aber jedenfalls war der Server so rebootsicher.

Vorgestern habe ich mir das ganze dann mal genauer angeschaut. Die menu.lst von grub verweist auf einen Kernerl, den es zwar noch gibt, dessen Module-Verzeichniss aber nicht mehr existiert. Wahrscheinlich wegen dem xen-tools update. Des weiteren gibt es einen neueren Xen-Kernel, der aber nicht als Default eingetragen wurde. Nachdem ich den neuen Kernel entsprechend als Default eingerichtet hatte, funktioniert nun alles wieder. Hierbei habe ich ein paar Befehle von diesem Artikel im Citrix-Developer-Network verwendet, welche wohl für das Benutzen von pygrub nötig sind. Auf den Artikel bin ich gestoßen als ich versucht hatte ein Lenny auf meinem Xen-Server zu installieren, ich aber keine einfach 32bit Installation zum laufen bekommen habe. Mit 64bit geht es nun aber :-)

Mein abschließendes Fazit ist:

Ein eigener Xen-Server ist toll. Die Migration zwischen zwei Xen-Server funktioniert ebenfalls recht gut, wenn man nicht unbedingt über das xen-Center geht. Die Migration über Versionsgrenzen ist wohl nicht ganz so einfach möglich wie gedacht. Jedenfalls freue ich mich nun darüber diese Projekt abgeschlossen zu haben und habe dabei natürlich auch wieder einiges gelernt.

Für Fragen, Kommentare, Anregungen oder auch Kritik bin ich gerne zu haben. Einfach einen Kommentar hinterlassen und ich werde bestimmt antworten.

[Hardware] – Neuer Server Part 3

Es ist vollbracht.

Der Server läuft und es scheint so, dass alles so ist wie es sein soll.
Genaueres folgt morgen, jetzt geht’s erst mal ins Bett.

[Hardware] – Neuer Server Part 2

So, nach einer etwas längeren Nacht habe ich nun den Server neu zusammengebaut. Alles läuft, was schon mal toll ist.

Und diesmal gehen die USB-Ports auch nach dem Reboot noch.
Einen Wermutstropfen gab es aber noch, von den beiden Gehäuselüfter die ich habe, kann ich  leider nur einen anschließen, da das Mainboard nicht mehr her gibt. Aber das sehe ich nicht wirklich als Problem an.
Nach der Installation musste ich aber entdecken, dass es inzwischen schon die Version 5.6.0 des Xen-Servers gibt. Ich hatte noch die 5.5.0 installiert, also CDs gebrannt und neu installiert. Das beim Brennen natürlich ein defekter Rohling dabei war, habe ich erst während des installieren gemerkt. Also noch mal brennen und noch mal installieren. Danach hatte ich es doch ehrlich geschafft den Server mit einem Xen fertig zu haben und alles lief und wurde erkannt.
Danach habe ich mich daran gemacht die ersten 2 VMs zu installieren. Erst einmal eine Firewall (pfsense) und dann ein WinXP für das Management per XenCenter. Was davon mehr zeit benötigt hat brauche ich wohl nicht erzählen. Ich möchte nicht wissen wie viele Updates Windows haben wollte bis es fertig war.
Jedenfalls ist das der aktuelle Stand zum Server. 2 VMs und soweit vorbereitet.
Des weiteren habe ich heute alle Vorkehrungen getroffen und den Server (nach Möglichkeit) morgen einzubauen.
Ich habe auch schon angefangen die offizielle IP-Adresse des Servers zu ändern, da sich diese im laufe des Umzugs ändern wird/muss. Das der Blog noch online ist, heißt aber schon mal, das 90% der Umstellung funktioniert hat. Während der Umstellung musst ich aber erkennen, dass schon einiges daran hängt. Monitoring, Nameserver, Mailserver, … Ich denke nun habe ich aber alles soweit erschlagen.
Heute abend werde ich dann wohl die FW einrichten und dann morgen umbauen. Wenn alles läuft wie es soll, werde ich dann morgen so 3-5 Stunden Downtime haben und dann wieder auf meinen eigenen Xen-Server online gehen.
Dazu werde ich mich natürlich wieder melden. Also bis morgen.

[Hardware] – Neuer Server Part 1 3/4

Und wieder gibt es was neues. Ich musste leider von meinem Mainboard und damit von den 16GB RAM abschied nehmen die ich im Endausbau geplant hatte. 

Das Board ist von meinem Versender nicht mehr zu beschaffen und ich habe heute eine Gutschrift erhalten. MIST!
Obwohl das natürlich auch einen neue Möglichkeit eröffnet.
Ich habe mich gerade für ein Gigabyte GA-EG41MF-US2H entscheiden. Leider mit max. 8GB, aber ich denke das wird vorerst mal reichen.
Das Mainboard habe ich gleich bei einem Händler in Reichweite bestellt, so das ich es hoffentlich nachher abholen und dann heute Abend weiter am Server arbeiten kann.
Die Entscheidung viel auch auf dieses Board da ich unbedingt eine onboard Grafikkarte haben wollte und die Boards mit 16GB-RAM in meiner, mir vorgegebenen, Preisklasse immer ohne onboard waren.
Es bleibt also spannend. Vielleicht kann ich morgen ja schon was neues schreiben.
OFFTOPIC:
Ich schreibe diesen Eintrag gerade mit einer Extension für den Safari 5. (ScribeFire)
Ein richtig praktisches Tool über das ich die Tage auch mal einen Post verfassen werde.

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